Avatar - Aufbruch nach Pandora

"Avatar - Aufbruch nach Pandora" - dieser Film ist nun wirklich in aller Munde. Was ist das Faszinierende daran? Was das Einmalige am Film von James Cameron, der uns schon mit "Titanic" einen der Filme des vergangenen Jahrhunderts beschert hat? Sicher ist, dass "Avatar - Aufbruch nach Pandora" für Gesprächsstoff sorgt.
Avatar im Kino

Einen historischen Umsatz hat "Avatar - Aufbruch nach Pandora" schon den US-amerikanischen Kinokassen beschert und auch hier´zulande schickt sich der Film an, Rekorde zu brechen. Weltweit startete der Film am 17. Dezember - ein wahrer Kassenmagnet und Blockbuster für die Weihnachtstage.

"Avatar - Aufbruch nach Pandora" ist ein in 3D-Technik gefilmtes Meisterwerk. Das Besondere: Er vermischt reale Szenen mit Tricktechnik. Sam Worthington, Sigourney Weaver, Giovanni Ribisi und Michelle Rodriguez sind einige der Darsteller.

Die Handlung spielt im Jahre 2154, also in einer nicht allzu fernen Zukunft. Die Energiereserven der Erde sind bis dahin allesamt erschöpft. Es wird nach neuen Möglichkeiten gesucht.
Federführend ist hierbei der RDA Konzern. Er hat Pandora ausfindig gemacht, einen Mond im Alpha Centauri System, welcher dort einen Planeten umkreist. Allerdings ist der Weg dorthin sehr weit und der Abbau der dortigen Ressourcen schwierig. Sie umgibt ein dichter Dschungel voller nicht bekannter Lebewesen. Auch leben in diesem Wald die Na´vi, eine völlig friedliche, doch den Menschen überaus ähnliche Spezies.

Jake Sully wird ausgewählt für die Mission AVTR. Er, der verkrüppelte Marine, soll mit Hilfe eines Avatar, einer Mischung aus Mensch und Na´vi in Gestalt seines verstorbenen Zwillingsbruders den Mond erkunden.
Zunächst ist dies für Jake vor allem die Möglichkeit, wieder normal gehen zu können. Es bedeutet für ihn Freiheit in den Avatar zu schlüpfen. Doch schon bald sieht er sich wilden Tieren gegenüber und wird von einem Na´vi Mädchen gerettet. Immer mehr wird er durch den Aufenthalt bei dem Volk mit ihnen vertraut - und den Menschen entfremdet. Doch diese planen den Angriff auf die Na´vi - schließlich ist ihre Mission die Ressourcen von Pandora zur Erde zu bringen.

"Avatar - Aufbruch nach Pandora" ist einfach etwas besonderes. Dabei ist die Handlung eher einfach gestrickt. Der typische Umweltgedanke wird dabei immer wieder zur Konfrontation gebracht zwischen den in einer Einheit mit der Natur lebenden Na´vi und den Menschen auf der verzweifelten Suche nach Möglichkeiten ihres Überlebens, da sämtliche Ressourcen der Erde verbraucht sind.
Originell ist das nicht, aber bei "Avatar" zählen andere Dinge. Und dafür muss man sagen: die Handlung hat Sinn und einen guten Fluss.

Es ist die Technik, die "Avatar - Aufbruch nach Pandora" so faszinierend macht. Der Film ist einfach ein Erlebnis, wenn es ihm gelingt mit Hilfe der 3D Technik und zugleich großartigen Schauspielern in eine fremde Welt zu entführen. Der Zuschauer fühlt sich wirklich mitten in diese Welt von Pandora geholt, er lebt mit den Figuren.

Die Technik hat Cameron für diesen Film neu schaffen lassen - und sie wird dem Team sicherlich etliche Auszeichnungen bis hin zum Oscar einbringen.
Manch einer spricht bei "Avatar - Aufbruch nach Pandora" vom Film des Jahres oder sogar des Jahrzehnts. Dafür hat mich die Handlung zu wenig überzeugt. Diese ist für mich gut gemachtes Popcorn Kino der besten Sorte. Sie erzählt eine mitreißende Geschichte, ist aber doch sehr konventionell. Doch auf Grund seiner Technik kann "Avatar - Aufbruch nach Pandora" durchaus als echte Revolution gelten. Diese ist absolut brillant. Und Cameron hat sich einmal mehr als Regisseur erwiesen, der Mut zeigt für Experimente und monumentales Kino.

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