Die Brit Awards
Die Preisträger werden durch die Beteiligung der Plattenfirmen ausgewählt, was immer wieder zu hitzigen Diskussionen über die Würdigkeit der Preisträger führt. 1992 wurde aus diesem Grund als Alternative der Mercury Music Prize ins Leben gerufen. Der Veranstaltungsort der Presivergabe ist oftmals ein Schauplatz von Skandalen und ungeplanten Überraschungen. Wie zum Beispiel der öffentlich ausgetragene Zank zwischen Robbie Williams und Noel Gallagher.
Preisverleihung 2010
In diesem Jahr gab es auch wieder viele bemerkenswerte und talentierte Gewinner. Robbie Williams erhielt einen Ehrenpreis den“Outstanding Contribution Award”. Lady Gaga träumte mit dem “International Femal Solo Arist” ordentlich ab. Die US-Sängerin wurde in drei Kategorien ausgezeichnet: Beste internationale Künstlerin, bestes Album („The Fame“) und bester Newcomer des Jahres.
Als bester “International Male Solo Artist” wurde kein anderer als US-Rapper Jay-Z geehrt. Zur besten britischen Gruppe wurden Kasabian gekürt, die auch den Preis für die beste Single („Beat Again“) bekamen. Die besten britischen Newcomer sind die Band JLS.
Oasis erhielten den Preis für The best “Brits Album of 30 Years”. Mit ihrem Album „(What's The Story) Morning Glory“ haben sie diesen Preis auch verdient. In der Kategorie beste britische Performance der vergangenen 30 Jahre wurden die Spice Girls für ihren 1997er-Hit „Wannabe/Who Do You Think You Are“ ausgezeichnet. Bester Solokünstler wurde Dizzee Rascal, beste britische Solokünstlerin Lily Allen (24) gekührt. Für sie ist es der erste „Brit Award“ ihrer Karriere. Den Preis für das beste Album durfte die Exzentrikerin Florence Welch mit ihrer Band The Machine für „Lungs“ mit nach Hause nehmen.
Der Preis “british Producer” ging an Paul Epworth.
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