Bugatti - schon immer etwas Besonderes

Das französische Automobil-Unternehmen Bugatti wurde im Jahr 1909 von Ettore Bugatti gegründet. Als Produzent eines der exklusivsten Autos der Welt, gehört Bugatti heute zum Volkswagen Konzern. Das Unternehmen hatte große Erfolge im Grand-Prix Rennsport und gewann den ersten Grand Prix von Monaco, sowie zweimal das 24 Stunden Rennen von Le Mans.
Bugatti Type 13 - Musée de l'automobile de Mulhouse
Bugatti Biplace Sport Type 51A
Bugatti Coach Type 101
Bugatti Type 55
Bugatti Monoplace GP 251
Bugatti Coach Type 46
Bugatti Biplace Sport Type 38
Bugatti Type 37 2500 ccm 70 PS 1926
Bugatti Type 32 Tank - Musée de l'automobile de Mulhouse
Bugatti Type 30
Bugatti Typ 15 auf der TechnoClassica 2009 in Essen

Sehr berühmte Bugatti-Modelle sind der Typ 57 Atlantic, Typ 35 oder der "Royale". Im Jahr 2009 wurde bekannt, dass ein sehr seltener Bugatti Typ 57S 1937 Atlantic in der Garage eines verstorbenen Chirurgen in England gefunden worden war. Nur 17 von diesem Modell wurden jemals gebaut. Am 10. Juli 2009 wurde am unteren Ende des Lago Maggiore an der Grenze zwischen der Schweiz und Italien ein 1925er Bugatti Typ 22 gefunden, der dort die ganzen Jahre im Wasser gelegen hatte.

Das Mullin Museum in Oxnard (Kalifornien) kaufte den Wagen bei einer Auktion in Paris für 351.343 Dollar. Die Produktion lag einst bei rund 7000 Fahrzeugen im Jahr, wovon es heute noch etwa 2000 Stück gibt. Im Jahr 2000 gründete die Volkswagen AG Bugatti Automobiles SAS, als Tochtergesellschaft von Volkswagen France, und führte das EB 16 / 4 Veyron Konzept ein, ein 16-Zylinder-Quad-Turbo Auto, welches in 2,5 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 407 Kilometer pro Stunde erreicht.

Etwas ganz Besonderes ist auch der Bugatti Veyron Bleu Centenaire Edition, der auf dem 79. Internationalen Auto-Salon in Genf präsentiert wurde. Er verfügt über einen 1000 PS starken Motor (W16 Zylinder) und ist ab einem Preis von 1,35 Millionen Euro zu haben. Der Motor hat insgesamt 64 Ventile und elektronisch gesteuerte, stufenlose Steuerzeiten, um eine optimale Leistung bei verschiedenen Motordrehzahlen zu ermöglichen. Dabei ist er mit seinen 710 mm bemerkenswert kompakt. Sogar die Reifen für den Veyron sind einzigartig, sie sind speziell von Michelin entworfen worden, um den Verschleiß möglichst gering zu halten. Der Name des Wagens leitet sich von Pierre Veyron ab, der für das Unternehmen Bugatti das 24 Stunden von Le Mans im Jahre 1939 gewann.

Die spezielle limitierte Hermès Edition ist auch beim Bugatti Veyron 16.4 zu haben. Diese kostet rund 2,3 Mio. Euro und verfügt über einen Innenraum entworfen und hergestellt vom edlen französischen Leder- und Seidenspezialisten Hermès. Der vielleicht berühmteste Besitzer eines Bugatti EB110 war Rennfahrer Michael Schumacher, siebenfacher Formel Eins-Weltmeister, der im Jahr 1994 den EB110 während der Regatta für das Benetton-Team kaufte. Der 16C Galibier ist das neueste geplante Bugatti Model, welches den Veyron nach dem Ende der Produktion ablösen soll. Dieses Modell soll das leichteste Fahrzeug seiner Klasse werden, gefertigt mit Carbon-Fasern und Aluminium.

In den USA gibt es nur 9 Bugatti Händler, dies zeigt wie exklusiv ein Bugatti Sportwagen ist. Der Veyron 16.4 ist überhaupt der erste Bugatti der in Serie produziert wurde. Ein Bugatti ist also weit mehr als nur ein Fahrzeug, er ist ein Statussymbol.

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