Grand-Am Series: Ein Klassiker zum Saisonauftakt

Mit einem echten Klassiker beginnt für Porsche die Motorsportsaison 2009. Bei den 24 Stunden von Daytona, dem traditionsreichen Auftaktrennen der Grand-Am Series in den USA, sind am 24. und 25. Januar insgesamt neun Porsche-Werksfahrer sowie die zwei Porsche-Junioren am Start, um an die großen Erfolge des Sportwagenherstellers anzuknüpfen: Mit 20 Siegen ist Porsche der erfolgreichste Hersteller in der Geschichte des legendären Langstreckenrennens in Florida.

Ein Erfolgsteam: Nach zwei Meistertiteln 2007 und 2008 mit dem Porsche RS Spyder in der American Le Mans Series wechselten Timo Bernhard (Dittweiler) und Romain Dumas (Frankreich) zusammen mit Penske Racing in die Prototypen-Klasse der Grand-Am Series. Das Erfolgsteam von Roger Penske setzt in den zwölf Rennen dieser Saison ein Riley-Chassis (Startnummer 16) mit dem rund 510 PS starken Porsche-Sechszylinder-Motor ein. Dritter Fahrer in Daytona ist Ryan Briscoe (Australien), der für Penske Racing ansonsten in der amerikanischen IndyCar-Serie auf Punktejagd geht.

Rückenwind für die Saison: „Die 24 Stunden von Daytona sind schon lange eines meiner Lieblingsrennen“, sagt Timo Bernhard, der Sieger von 2003 mit einem Porsche 911 GT3-RS. „Du triffst dort auf viele starke Fahrer aus anderen Rennserien, gegen die du schon immer mal gerne fahren wolltest. Wenn du gegen die gewinnst, gibt dir das Motivation und Rückenwind für den Rest der Saison.“

Haywood - das Urgestein: Ebenfalls in der Klasse der Daytona Prototypen bringt das erfolgreiche Team Brumos Racing zwei Porsche-Riley an den Start. Bekanntester Brumos-Fahrer neben Indy-500-Champion Buddy Rice (USA) ist Hurley Haywood (USA). Er feierte bereits 1973 den ersten seiner insgesamt fünf Daytona-Siege mit Porsche und ist damit der erfolgreichste Fahrer dieses Langstrecken-Klassikers. Mit jeweils vier Siegen werden die legendären Porsche-Piloten Rolf Stommelen und Bob Wollek in der ewigen Bestenliste der 24 Stunden von Daytona geführt.

17 Mal der Porsche 911 GT3: Stark vertreten ist Porsche mit seinen Werksfahrern traditionell in der GT-Klasse. Jörg Bergmeister (Langenfeld), Daytona-Sieger 2003 und Grand-Am-Champion 2006, startet zusammen mit Patrick Long (USA) im Porsche 911 GT3 des Teams TRG (Nr. 67). In zwei weiteren TRG-Autos (Nr. 66 und 65) fahren Emmanuel Collard (Frankreich) und Richard Lietz (Österreich) sowie Porsche-Junior Marco Holzer (Bobingen). Wolf Henzler (Nürtingen), zusammen mit Jörg Bergmeister amtierender GT2-Meister der American Le Mans Series, ist gleich auf zwei 911 GT3 des Teams Farnbacher Loles Racing (Nr. 85 und 87) gemeldet. Porsche-Junior Martin Ragginger (Österreich) fährt im 911 GT3 von Autometrics Motorsports (Nr. 14). Sascha Maassen (Aachen) und Patrick Pilet (Frankreich) sind für Wright Motorsports (Nr. 33) im Einsatz. In der GT-Klasse sind insgesamt 31 Fahrzeuge am Start, darunter 17 Porsche 911 GT3.

Die Rennen 2009 der der Grand-Am Series in den USA und Kanada:

24./25.01. Daytona 24 Stunden 26.04. Virginia 03.05. New Jersey 17.05. Laguna Seca 06.06. Watkins Glen 6 Stunden 20.06. Mid-Ohio 03.07. Daytona 19.07. Birmingham 07.08. Watkins Glen 29.08. Montreal 20.09. Salt Lake City 10.10. Miami

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