China auf dem Kunstmarkt Nummer eins

China gilt als mächtige Wirtschaftskraft - nicht grundlos ist das Land im fernen Osten in diesem Sektor in aller Munde. In einem anderen Bereich ist China bereits zur Nummer eins aufgestiegen: auf dem Kunstmarkt ist kein anderes Land so präsent wie China.

In den letzten drei Jahren hat sich China von Platz 3 auf den ersten vorgearbeitet. Wie das Kunstmagazin art analysiert analysierte, dominieren Chinesische Künstler, Auktionshäuser und Metropolen alle Ranglisten.
Das Land liegt vor den USA, vor Großbritannien und Frankreich. Von Deutschland oder der Schweiz ist ganz zu schweigen.

Die Bilder chinesischer Künstler erreichen Höchstpreise. Für rund 46 Millionen Euro wurde ein Bild von Qi Baishi verkauft - der zweithöchste Preis für ein Werk eines chinesischen Malers.

Der gesamte Wandel sei ein "Elektroschock in der Geschichte des weltweiten Kunstmarkts", schrieb Thierry Ehrmann, Gründer von "Artprice". Artprice analysiert Auktionen weltweit.
Aber auch dieser Markt zeigt Anzeichen einer Blase: Geld aus den Handelsüberschüssen mit dem Ausland wird angelegt und wild auf Wertsteigerung spekuliert.
Die Präsenz von Auktionshäusern wie Christie's und Sotheby's in China, die Eröffnung von Dependancen der Großgalerien wie Gagosian in Hongkong und auch die Mehrheitsbeteiligung der Kunstmesse HK Art Fair in Hongkong durch die Art Basel, die im Mai verkündet wurde. Anders als beim Hype um Berlin steckt hinter dem Hype um Peking, Hongkong und Shanghai hartes Geld.

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