Goethe-Institut wird 60

Das weltweit tätige deutsche Kulturinstitut fördert die Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland, pflegt die internationale kulturelle Zusammenarbeit und vermittelt ein umfassendes Deutschlandbild.

Unmittelbar nach der Gründung ging es dem Goethe-Institut um Sympathiewerbung und Vertrauensaufbau. Dies sollte der jungen Bundesrepublik Deutschland die Rückkehr in die internationale Staatengemeinschaft ermöglichen.

Später beinhaltete die intensivierte kulturelle Programmarbeit zunehmend aktuelle Themen sowie die Aufarbeitung des Nationalsozialismus und zeitgenössische Kunstentwicklungen.

Mittlerweile existieren 150 Goethe-Institute und 10 Verbindungsbüros in 93 Ländern mit rund 3000 Mitarbeiter und mehrere 100.000 Kulturveranstaltungen. 13 Goethe-Institute befinden sich in Deutschland. Mehrere Millionen Sprachschüler wurden mit Sprache und Kultur der Bundesrepublik vertraut.

Das Jubiläum wird am 5. Juli ab 18 Uhr in der Berliner Gemäldegalerie am Kulturforum gefeiert. Die Gästeliste weist prominente Zeitzeugen auf, deren Karriere durch das Goethe-Institut gefördert und beeinflusst wurde.

Beim Festakt werden unter anderem Bundesaußenminister Guido Westerwelle und der tunesische Theaterregisseur Fadhel Jaibi Reden halten, musikalisch wird das Fest vom "Ensemble Modern" gestaltet. Im Anschluss an diesen nicht-öffentlichen Teil wird - für alle Interessierten zugänglich - ab 22 Uhr im Freiluftkino vor dem Kulturforum gefeiert, unter anderem mit einem Konzert "Abend voller Glück" von dem Berliner Musiker Jens Friebe. Im Freiluftkino ist der Dokumentarfilm "PLANET GOETHE - 60 Jahre Goethe-Institut" von Maren Niemeyer zu erleben.

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