Der Nobelpreis für Literatur geht 2010 an Mario Vargas Llosa aus Peru
Das Komitee hat dem Peruaner Mario Vargas Llosa den Nobelpreis für Literatur verliehen und würdigte damit seine "Kartographie von Machtstrukturen und seine scharf gezeichneten Bilder individuellen Widerstands" gegen diese Strukturen. "Das Fest des Ziegenbocks" oder "Das Paradies ist anderswo" sind die populärsten von seinen Werken. Der letzte lateinamerikanische Literatur-Nobelpreisträger war Gabriel García Márquez im Jahr 1982.
Aber noch eine weitere Auszeichnung ist kürzlich vergeben worden. Melinda Nadj Abonji erhielt am Montag für Ihren autobiografischen Roman „Tauben fliegen auf“ den Deutschen Buchpreis 2010, der zum ersten Mal an ein Buch aus der Schweiz verliehen wurde. Der Roman erzählt die Geschichte einer ungarischen Familie aus dem serbischen Vojvodina, die in die Schweiz übersiedelt und sich dort eine Existenz in der Gastronomie aufbaut. "Mit großem Einfühlungsvermögen zeichne das Buch das vertiefte Bild eines gegenwärtigen Europa im Aufbruch, das mit seiner Vergangenheit noch lange nicht abgeschlossen hat", so die Jury.
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